CEBPA (TAD1, TAD2, bZIP)

Abnahmevorschrift Abnahme-/Transportbedingungen:
- keine besonderen Anforderungen
- Analytik kann aus allen ungeronnenen Blut- bzw. Knochenmarksproben (bspw. EDTA oder Citrat-Blut) erfolgen
- im eingesendeten Material sollte eine ausreichend hohe Blastenzahl vorhanden sein

Einflussgrößen:
- keine

Störgrößen:
- keine

voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): 2-3 Werktage
Klinische Hinweise Indikation:
Im Rahmen der akuten myeloischen Leukämie (AML) kann es zu Mutationen im CEBPA Gen kommen. Es kommen sehr häufig Mutation innerhalb der beiden Transaktivierungsdomänen (TAD1 und TAD2) sowie in der Leucin-Zipper-Region (bZIP) auf. Nach der aktuellen ELN-Empfehlungen ist allerdings nur eine in frame Veränderung in der bZIP-Region prognostisch relevant.

Hinweise zur Interpretation:
Mit der Methode wird auf Insertionen und Deletionen in diesen drei Regionen getestet. Prognostische Relevanz hat die Unterscheidung in einfach oder doppelt mutierte ("biallelisch") AML-Fälle.

Hinweise:
- Punktmutationen können mit der Methode nicht detektiert werden
- Insertionen/Deletionen außerhalb der TAD1, TAD2 und bZIP-Region werden mit der Methode nicht erfasst
- eine vollständige Sequenzierung des CEBPA Gens erfolgt mittels NGS durch das Institut für Pathologie
- Die Sensitivität beträgt 5%.

OMIM: 116897

fachliche Ansprechpartner:
- Spezielle Diagnostik/Molekulare Diagnostik, Prof. Poitz 12164
Material AML-Probe
Probengefäß PB oder KM
Akkreditierungsstatus akkreditiert
letzte Änderung 18.03.2026 14:22