voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): - tagesgleich
Einheit
µmol/L
Häufigkeit
Notfallparameter, ganztägig
Klinische Hinweise
Bilirubin im Urin zeigt das Vorhandensein einer Erkrankung der Leberzellen, eines Verschlussikterus oder eines intrahepatischem Ikterus. Insbesondere sind erhöhte Bilirubinkonzentrationen i.U. bei den folgenden Erkrankungen zu beobachten: -Verschluss der Gallenwege -Akute und chronische Virushepatitis -Leberzirrhose -Toxische Leberzellschädigung -Alkohol- und Fettleberhepatitis
Bemerkungen: Die Nachweisgrenze des Streifentests liegt bei 8,6 µmol/l.
Falsch-negativer Bilirubinbefund: -Bei Therapie mit 2-Mercaptoethansulfonat-Natrium (MESNA) -Exposition mit Licht kann zu einer raschen Oxidation von Billirubin und somit zu einem falsch-negativen Befund führen. -Die Einnahme größerer Mengen Ascorbinsäure kann zu falsch-negativen Ergebnissen führen
Falsch-positiver Bilirubinbefund: -Bei Behandlungen mit Imipenem, Penicillin oder p-Aminosalicylsäure -Bei Kontamination des Probengefäßes mit Salzsäure