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| Abnahmevorschrift | voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): - tagesgleich |
| Einheit | % |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Klinische Hinweise | Zu den typischen Lymphozyten gehören hauptsächlich die ruhenden Standardlymphozyten (kleine Zellen, bis zu 1,5-fach größer als ein normal großer Erythrozyt, mit hoher Kern-Plasma-Relation und kondensiertem, scholligem Chromatin), aber auch einzelne leicht aktivierte Lymphozyten (mit etwas weiterem Zytoplasmasaum) und die LGL-Zellen (Large Granular Lymphocytes, größere Lymphozyten mit azurophilen Granula), die NK-Zellen und zytotoxische T-Zellen sind. LGL-Zellen dürfen maximal 10% aller kernhaltigen Zellen sein. Sind LGL-Zellen mehr als 10% der kernhaltigen Zellen, werden sie nicht mehr zu den typischen sondern zu den atypischen Lymphozyten zugeordnet. Atypische Lymphozyten - vermutlich reaktiv - haben ein feineres (jedoch nicht blastäres) Chromatin, eventuell kleine Nukleolen, und ein reichlicheres, meist stärker basophiles, weiter ausgebreitetes Zytoplasma oft um die Erythrozyten liegend. Häufig besteht eine basophile Randbetonung. Die Zellen kommen bei viralen Infektionen vor (EBV, CMV, HHV6); am stärksten ausgeprägt bei Mononukleose. |
| Material | EDTA-Blut |
| Probengefäß | EDTA-Monovette |
| Probenvolumen | 2.7 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | 0,0 - 4,0 |
| Verfahren | mikroskopische Zählung |
| letzte Änderung | 18.03.2026 14:48 |