Erythrozyten i.U.

Abnahmevorschrift voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang):
- tagesgleich
Einheit pro µL
Häufigkeit Notfallparameter, ganztägig
Klinische Hinweise Das Vorhandensein von Blut im Urin kann eine renale Ursache (z.B. Glomerulonephritis, Pyelonephritis, Harnwegsinfekte) haben oder auf eine Verletzung der Niere oder der Harnwege (postrenale Hämaturie z.B. Nierensteine, Blasentumor) hinweisen. Im Urin können sowohl intakte Erythrozyten (Hämaturie) als auch freies Hämoglobin als Folge einer bereits im Körper stattgefundenen Lyse (Hämoglobinurie) auftreten. Der Teststreifen kann prinzipiell nicht zwischen Erythrozyturie, Hämoglobinurie und Myoglubinurie unterscheiden. Die Nachweisempfindlichkeit geht bis oberen Referenzbereichsgrenze von 10 Erythrozyten/µl Urin, sodass auch Mikrohämaturien erfasst werden. Ein positives Ergebnis sollte durch nachfolgende Untersuchungen wie bspw. ein Harnsediment abgeklärt werden.

Bemerkungen:
- Falsch-negative Ergebnisse könenn durch den Konsum großer Mengen an Ascorbinsäure auftreten
- Falsch-positive Ergebnisse können durch Menstruationsblut hevorgerufen werden
Material Urin
Probengefäß Urin-Monovette
Probenvolumen 10 ml
Akkreditierungsstatus akkreditiert
Referenzbereich extrem erhöht: 25
negativ
Verfahren Urinteststreifen
letzte Änderung 18.03.2026 15:35