|
|
| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung: 16.01.2020 (Poi) Präanalytik: - Bestimmung erfolgt im Serum, - Die Blutentnahme für die fr. PSA-Bestimmung sollte vor der Durchführung von Behandlungen entnommen werden, bei denen es zur Manipulation an der Prostata kommt. Das Serum sollten innerhalb von 3 Stunden vom Blutkuchen getrennt werden [1]. - Erfolgt der Test nicht sofort, können Serumproben bis zur Analyse 8 Stunden bei 20-25°C, 5 Tage bei 2-8°C oder 3 Monate bei -20°C aufbewahrt werden [1]. Einflussgrößen: Die Blutentnahme wird nach folgenden Zeiträumen empfohlen: - frühestens 48 h nach einer Ejakulation - vor oder frühestens 1 Woche nach digital-rektaler Untersuchung (DRU), Prostata-Massage, einem transrektalen Ultraschall, einer Blasenspiegelung und/oder intensivem Fahrradfahren - frühestens 6 Wochen: - nach einer Prostata-Biopsie - nach einer transurethalen Resektion der Prostata - Eine Hormontherapie kann die Freisetzung von gebundenem und freiem PSA beeinflussen. Niedrige PSA-Werte nach Hormontherapie reflektieren daher möglicherweise nicht adäquat das Vorliegen von Tumorrestgewebe oder eines Rezidivs. Störgrößen: - siehe I-, H- und L-Index im iXCAT) - Beachte: Biotinsupplementierungen (>5mg/Tag) können zu falsch erhöhten Meßwerten führen (ab 30 ng/ml Biotin i.S., siehe Lab.info 02/2019) voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): tagesgleich |
| Einheit | ng/mL |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | siehe PSA-Quotient |
| Verfahren | ECLIA |
| letzte Änderung | 18.03.2026 16:13 |