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| Abnahmevorschrift | Präanalytik: - 24 h vor der Blutabnahme sportliche Betätigung meiden, - auf Alkohol und stark fetthaltige Mahlzeiten verzichten, - Blutabnahme unter stressfreien Bedingungen am liegenden Patienten, - Staudruck zur Venenpunktion zwischen dem systolischen und diastolischen Druck, - Stauung nicht länger als 1 Minute, während der Entnahme Stauschlauch öffnen, - großlumige (19 - 21 G) Kanüle, - nicht das erste Blut nach der Venenpunktion, - Mischungsverhältnis 1 Volumenteil Citrat und 9 Volumenteile Venenblut genau einhalten, - Vermischung des Citrates mit dem Blut durch mehrmaliges Schwenken (nicht Schütteln), - keine Blutentnahme aus Kathetern. Stör- und Einflussgrößen: Keine Analytik in Proben mit Gerinnselbildung. Keine Analytik bei Füllungsabweichung > 10%. Keine Analytik bei ausgeprägter Hämolyse, ausgeprägtem Ikterus sowie starker Lipämie. Keine Analytik unter Cumarintherapie (INR >1,5). Keine Analytik unter Therapie mit Thrombininhibitoren. Keine Analytik in Proben mit hoher Heparinkonzentration (>1U/ml). In Proben mit Faktor VIII >250% sind falsch niedrige Werte möglich. Eine Interferenz ist durch Lupus Antikoagulanzien und Antiphospholipid-Antikörper möglich. voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): - 1-2 Wochen |
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| Einheit | % | |||||||||||||||
| Klinische Hinweise | Indikation: Die Bestimmung erfolgt zur Diagnostik von angeborenen und erworbenen Protein S-Mangelzuständen. Interpretation: Der Test erfasst die funktionelle Aktivität von freiem Protein S, als Kofaktor von aktiviertem Protein C bei der Inaktivierung von Faktor Va und Faktor VIIIa zu fungieren. Angeborene Mangelzustände können quantitativ als auch qualitativ sein. Die Prävalenz beträgt ca. 5% in Kollektiven junger Thrombosepatienten. Ca. 50% der Patienten mit hereditärem Mangel erleiden eine Thrombose vor dem 55. Lebensjahr. Atypische Lokalisationen sind nicht selten. Erworbene Mangelzustände treten infolge von Synthesestörungen, bei Vitamin K-Mangel, unter Therapie mit Vitamin K-Antagonisten oder Asparaginase sowie infolge von erhöhtem Umsatz oder Verlust auf. In der Schwangerschaft fällt Protein S deutlich ab. Zur Erfassung hereditärer Defekte sollte sowohl eine Bestimmung der Protein S Aktivität als auch von freiem Protein S erfolgen, da in Abhängigkeit von der Mutation die Test-Ergebnisse nicht gleichsinnig beeinflusst werden. |
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| Material | Citrat-Blut | |||||||||||||||
| Probengefäß | Citrat-Monovette | |||||||||||||||
| Probenvolumen | 1.5 ml | |||||||||||||||
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert | |||||||||||||||
| Referenzbereich |
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| Verfahren | Gerinnungstest | |||||||||||||||
| letzte Änderung | 18.03.2026 16:10 |