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| Abnahmevorschrift | voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): - tagesgleich |
| Einheit | mmol/L |
| Häufigkeit | Notfallparameter, ganztägig |
| Klinische Hinweise | Erkrankungen die mit einer Glucosurie (Glucose > 165mg/l bzw. 9.2mmol/l) einhergehen können sind: -Diabetes mellitus (beim DM Typ1 liegt bei Diagnosestellung immer eine Glucosurie von mehreren g/24h vor, was beim Typ2 häufig nicht der Fall ist) -Renale Glucosurie (Glucose-Phosphat-Diabetes, erworbene Tubulusschäden) -Toxische Nierenschädigung -Schwangerschaftsglucosurie Bemerkungen -Medikation mit Nitrofurantoin oder Bakterien im Urin können zu falsch-negativen Testergebnissen führen -Medikation mit 2-Mercaptoethansulfonat-Natrium (MESNA) oder Fieber können zu erhöhten Glukosewerten im Urin führen -Die Nachweisgrenze des Streifentests liegt bei 2,8 mmol/l |
| Material | Urin |
| Probengefäß | Urin-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | extrem erhöht: 17.0 negativ |
| Verfahren | Urinteststreifen |
| letzte Änderung | 18.03.2026 15:24 |