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| Abnahmevorschrift | letzte Änderung: 05.12.2017 (Pei) Präanalytik: - Blutentnahme (Serum-Monovette) am nüchternen Patienten, Zinkkonzentration im Blut fällt nach Nahrungsaufnahme ab - Starke Stauung und Aspiration bei der Blutabnahme unbedingt vermeiden, da es hierbei zur Hämolyse und Freisetzung von Zink aus den Zink-reichen Erythrozyten kommen kann! Störgrößen: - Hämolyse, Zink-Freisetzung aus Erythrozyten |
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| Einheit | µmol/L | ||||||||||||||||||||
| Häufigkeit | wöchentlich | ||||||||||||||||||||
| Klinische Hinweise | Indikation: - Verdacht auf Akromdermatitis enteropathica - Wundheilungstörungen, Immunschwäche, Haarausfall, Anfälligkeit gegenüber Pilzinfektionen - Verdacht auf Zinkmangel bei langandauernder parenteraler Ernährung, sekundärer Zinkmangel bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Leberzirrhose, nephrotischem Syndrom, Penicillamin-Therapie Hinweise zur Interpretation: - Zink im Serum erniedrigt -> durch alimentäre Ursachen (parenterale Ernährung, Alkoholabusus, bei strengen Vegetariern), >durch eingeschränkte Resorption (Akrodermatitis enteropathica/hereditäre Malsorption von Zn, M. Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Maldigestion und Malabsorption), -> durch erhöhte Ausscheidung (nephrotisches Syndrom) -> durch gestörte Verteilung im Organismus (Myokardinfarkt, Operationen, Infektionen, Leberzirrhose) -> durch eingeschränkte Speicherung (Sichelzellanämie) - Zink im Serum erhöht -> durch übertriebene (Selbst-)Medikation -> durch vermehrte Exposition gegenüber Insektiziden und Fungiziden sowie in der Glas- und Galvanik-Industrie |
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| Material | Serum | ||||||||||||||||||||
| Probengefäß | Serum-Monovette | ||||||||||||||||||||
| Probenvolumen | 10 ml | ||||||||||||||||||||
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert | ||||||||||||||||||||
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| Verfahren | AAS Flammentechnik | ||||||||||||||||||||
| letzte Änderung | 18.03.2026 16:33 |