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| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung: 31.05.2018 (Poi) Abnahme-/Transportbedingungen: - Bestimmung erfolgt im Serum, keine Besonderheiten Einflussgrößen: - Abnahme möglichst morgens bis 10 Uhr (zirkadianer Tag-Nachtrhythmus mit vermehrter Ausschüttung in der zweiten Nachthälfte) - Bei klinisch implausibel (hohen) Prolaktinkonzentrationen wird eine zusätzliche Differenzierung von monomerem Prolaktin und Makroprolaktin angeboten. - Proben mit einem Prolaktinwert >1600mU/l (Männer) bzw. >4000 mU/l (Frauen) werden im Labor automatisch einer weiterführenden Analytik mit PEG-Fällung zugeführt (Erkennung einer eventuellen Makroprolaktinämie). |
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| Einheit | mU/L | ||||||||
| Klinische Hinweise | Indikation: - Verdacht auf Makroprolaktinämie Hinweise zur Interpretation: - Makroprolaktin ist meist ein Komplex aus Prolaktin und humanem IgG (big-big Prolaktin). Dieses ist biologisch nicht aktiv. Das big-Prolaktin (Dimer, Komplex mit Antikörper) hat nur eine geringe biologische Aktivität. PEG bindet Oligomere und Makroprolaktin. Durchschnittlich 14 % (1-40 %) des monomeren (biologisch aktiven) Prolaktins werden durch PEG kopräzipitiert. Der Grad der Recovery nach PEG gibt Hinweise auf das Vorliegen von big-big Prolaktin (Makroprolaktin; Recovery deutlich < 60%) oder des wenig aktiven big-Prolaktins (Recovery ca. 60 %). Bemerkungen: - Ansprechpartner: Labormodul Klinische Chemie, Tel.: 2284, 2728 |
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| Material | Serum | ||||||||
| Probengefäß | Serum-Monovette | ||||||||
| Probenvolumen | 10 ml | ||||||||
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert | ||||||||
| Referenzbereich |
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| letzte Änderung | 18.03.2026 16:33 |