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| Abnahmevorschrift | Präanalytik: - 24 h vor der Blutabnahme sportliche Betätigung meiden, - auf Alkohol und stark fetthaltige Mahlzeiten verzichten, - Blutabnahme unter stressfreien Bedingungen am liegenden Patienten, - Staudruck zur Venenpunktion zwischen dem systolischen und diastolischen Druck, - Stauung nicht länger als 1 Minute, während der Entnahme Stauschlauch öffnen, - großlumige (19 - 21 G) Kanüle, - nicht das erste Blut nach der Venenpunktion, - Mischungsverhältnis 1 Volumenteil Citrat und 9 Volumenteile Venenblut genau einhalten, - Vermischung des Citrates mit dem Blut durch mehrmaliges Schwenken (nicht Schütteln), - keine Blutentnahme aus Kathetern. Stör- und Einflussgrößen der plasmatischen Gerinnung: Keine Analytik in Proben mit Gerinnselbildung. Keine Analytik bei Füllungsabweichung > 10%. Keine Analytik bei ausgeprägter Hämolyse, ausgeprägtem Ikterus sowie starker Lipämie. Antikoagulanzien stören die plasmatische Gerinnung in Abhängigkeit von der Art des Medikamentes, dem Zeitpunkt der Blutabnahme und den verwendeten Reagenzien. voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): - wöchentlich |
| Einheit | % |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Klinische Hinweise | Indikation: Die Bestimmung der Aktivität von Faktor V dient der Abklärung von Verminderungen des Quick-Wertes. Interpretation: Angeborene Mangelzustände sind selten, die Aktivität im Plasma kann von der klinischen Blutungsneigung different sein. Eine mögliche Ursache dafür ist der Faktor V-Gehalt der Thrombozyten (ca. 25 %). In seltenen Fällen ist nicht die prokoagulatorische sondern die antikoagulatorische Funktion des Faktors V gestört. Sehr selten sind kombinierte Faktor V und Faktor VIII-Mangelzustände. Erworbener Mangel tritt bei Synthesestörungen (Vitamin-K-unabhängig in der Leber), bei Verlust- bzw. Verbrauchskoagulopathie, Hyperfibrinolyse, Polytrauma, Massivtransfusion von altem Konservenblut und selten durch Faktor V-Inhibitoren auf. Die Bestimmung der Faktor V-Aktivität beinhaltet nicht die Analyse auf die Punktmutation Faktor V-Leiden, die im Phänotyp mit einer APC-Resistenz assoziiert ist. Hierfür bitte APC-Resistenz für den funktionellen Test bzw. DNA-Faktor V-Leiden anfordern. |
| Material | Citrat-Blut |
| Probengefäß | Citrat-Monovette |
| Probenvolumen | 1.5 ml |
| Referenzbereich | 70 - 120 |
| Verfahren | Gerinnungstest / Einstufenmethode |
| letzte Änderung | 18.03.2026 15:49 |