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| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung: 16.05.2018 (Men) Abnahme-/Transportbedingungen: - Bestimmung erfolgt im Serum, - Die Blutentnahme sollte bei Dialysepatienten vor der Dialyse erfolgen. - bei Bestimmung innerhalb von 120 Stunden nach Blutabnahme sollte die Serumprobe bei 2-8°C gelagert, bei längerer Dauer eingefroren werden. Einflussgrößen: - Blut morgens nüchtern abnehmen, da Trübung (Hyperlipoproteinämie) wie auch Hämolyse die Bestimmung stört. - Heterophile Antikörper im Humanserum können mit Reagenz-Immunglobulinen oder anderem Reagenzmaterial reagieren und In-Vitro-Immunoassays stören. Eine solche Störung kann bei Patienten auftreten, die regelmäßig Kontakt mit Tieren, Tierserumprodukten oder anderen immunogenen Produkten haben, die die Bildung von heterophilen gegen die Reagenzien des Assays auslösen können, und es können abnormale Werte beobachtet werden [1,2]. Störgrößen: - der Test wird beeinflusst durch Ikterus und Hämolyse (siehe I-, H- und L-Index im iXCAT) voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): tagesgleich |
| Einheit | ng/mL |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Klinische Hinweise | Indikation: - Hypokalziämie, Hypophosphatämie, Hyperparathyreoidismus, erhöhte AP-Aktivitäten i.S. - Röntgenologische Zeichen (Pseudofrakturen, Looser-Umbauzonen) - Verminderter Knochenmineralgehalt - Erhöhter Verlust von Vitamin D (Dialyse, nephrotisches Syndrom) - Erhöhter Stoffwechsel von Vitamin D (Barbiturate und Antiepileptika) - Verminderte intestinale Aufnahme von Vitamin D durch Fettmalabsorption - Sonnenlichtmangel - Verdacht auf Vitamin D-Überdosierung oder Intoxikation Interpretation: Die durchschnittlichen 25(OH)-Vitamin D-Konzentrationen sind von der Jahreszeit abhängig. Die höchsten Werte werden 4-6 Wochen nach der stärksten Sonneneinstrahlung gemessen, die niedrigsten zum Winterende. In Mitteleuropa betrifft das die Monate Januar-April, bei denen die Werte auch bei Gesunden <20 ng/ml betragen können. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin D besteht in der Schwangerschaft und in der Stillzeit, eine ausreichende Vitamin D-Versorgung von Neugeborenen erfolgt erst bei Stillenden mit Vitamin D-Werten >30 ng/ml. Werte für 25(OH)-Vitamin D < 20 ng/ml begünstigen einen sekundären Hyperparathyreoidismus. Bei älteren Menschen lässt sich ein sHPT erst sicher bei einer Vitamin D-Konzentration >40 ng/ml verhindern. Frauen nach der Menopause mit 25(OH)Vitamin D-Konzentrationen <25 ng/ml haben oftmals erhöhte Marker des Knochenabbaus. Bei einer Vitaminkonzentration <5 ng/ml geht der Mangel oft mit einer Osteomalazie einher. Zur Prävention der Osteoporose werden 25(OH)-Serumspiegel >25 ng/ml angestrebt [3]. |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | extrem erniedrigt: 20.0 extrem erhöht: 100.0 Kommentar: Referenzbereich 25-OH Vitamin: Mangel ≤ 20 ng/ml unzureichende Versorgung 21-29 ng/ml |
| Verfahren | LIA |
| bevorzugte Probenart | SERUM&10 |
| letzte Änderung | 18.03.2026 14:41 |