|
|
| Abnahmevorschrift | Aktualisierung: 13.05.2016(AC) Präanalytik: Serum Methodenumstellung am 13.5.2016 mit verbesserter analytischer Nachweisgrenze |
| Einheit | U/mL |
| Häufigkeit | wöchentlich |
| Klinische Hinweise | Klinische Indikation: Im Rahmen eines Autoimmungeschehens können Antikörper gegen das membrangebundene Enzym Thyreoid-Peroxidase gebildet werden. Indikation für ihre Bestimmung sind das Screening bei familären und polyglandulären Autoimmunerkrankungen und zur Abklärung unklarer Hypo- und Hyperthyreosen Hyperthyreose (Morbus Basedow), chronische Thyreoiditis (Typ Hashimoto), Verdacht auf postpartale Schilddrüsendysfunktion, euthyreote Struma Bei V.a. eine Autoimmunthyreoiditis Anti-TPO-AK (MAK) + Anti-TG-AK (TAK)anfordern Interpretation: bei chronischer Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto) in 80-90% der Patienten nachweisbar bei autoimmuner Schilddrüsenüberfunktion (M. Basedow) lassen sich bei 70-80% der Patienten Anti-TPO-AK nachweisen deutlich erhöhte Werte beim Myxödem (70-80%) SD-Autoantikörper auch bei Patienten mit anderen Autoimmunerkrankungen (Diabetel mell. Typ 1, Coeliakie u.a.) nachgewiesen Moderat erhöhte Anti-TPO-AK treten insbesondere im höheren Lebensalter auch bei personen ohne Schilddrüsenerkrankungen auf. |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Referenzbereich | extrem erhöht: 100 < 60 |
| Verfahren | RIA |
| letzte Änderung | 18.03.2026 14:47 |