|
|
| Abnahmevorschrift | Präanalytik Gerinnung: Möglichst schonende Venenpunktion, geringe Stauung, langsame Aspiration. Füllung der Monovette bis zur Markierung zur Einhaltung des Mischungsverhältnisses zwischen Citrat und Venenblut erforderlich, Monovette unmittelbar nach der Abnahme schwenken. Bitte eine Na-Citrat-Vollblutmonovette (3 ml) separat zu sonstigen Gerinnungsanalytik, rascher Probentransport in das Labor, Analytik muss innerhalb von 2 Stunden erfolgen! Störfaktoren: Unterfüllung der Monovette, bei eine Unterfüllung > 10% erfolgt keine Analytik (falsch pathologische Werte) Hämatokrit > 0,60 Vorzeitige Gerinnungsaktivierung durch lange Stauung, Abnahme aus Kathetersystemen Heparinkontamination im Abnahmesystem Hämolyse (Gerinnungsaktivierung, Analytik nur orientierend bei Lebensgefahr) |
| Einheit | mm |
| Klinische Hinweise | Maß der Stärke (Amplitude) der Gerinnselfestigkeit 20 min nach Beginn der Messung. Anschlussdiagnostik bei pathologischem Befund im EXTEM zur Differenzierung von Thrombozyten- und Fibrinpolymerisationsdefekten (auch Fibrinogenmangel). Hemmung der Plättchenaggregation durch Zusatz von Cytochalasin D im EXTEM. Dadurch wird der Thrombozytenanteil an der Gerinnung in vitro ausgeschaltet und eine qualitative Beurteilung von Fibrinpolymerisationsstörungen möglich. Bei pathologischem Befund liegt entweder ein Fibrinogenmangel oder eine Fibrinpolymerisationsstörung vor, bei regulärem Befund im FIBTEM wurde der pathologische Befund im EXTEM durch einen Plättchendefekt verursacht. |
| Material | Citrat-Blut (unzentrifugiert) |
| Probengefäß | Citrat-Blut (unzentrifugiert) |
| Probenvolumen | 1.5 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | 8 - 24 |
| letzte Änderung | 18.03.2026 15:02 |