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| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung 22.02.2023 (Röber) Abnahme-/Transportbedingungen: -Serum-Monovette -Lagerung bei Raumtemperatur bis 8h, bis 2 Tage bei 2-8 °C, darüber hinaus Probe bei -20 °C einfrieren. Eingefrorene Proben müssen nach dem Auftauen und vor dem Testen gut durchgemischt werden. Einflussgrößen: Keine gesonderten Hinweise. Störgrößen: Herstellerangabe: Hämolytische, lipämische und ikterische Proben zeigten keinen Einfluss auf das Analysenergebnis. Kreuzreaktionen sind unwahrscheinlich. Durch das Vorliegen von antinukleären Antikörpern (ANA) kann die charakteristische Fluoreszenz gelegentlich überlagert sein. Eine Auswertung ist dann nicht möglich. |
| Einheit | Titer |
| Klinische Hinweise | Indikationen: - Diagnostik von autoimmunenen Lebererkrankungen, insbesondere der Autoimmunhepatitis Hinweise zur Interpretation: - Es erfolgt die indirekte Immunfluoreszenz an Kryostatschnitten von Rattenleber, -niere und -magen. Antikörper gegen liver/kidneγ-microsomal antigens führen zu einer homogenen bis feinstgranulären Fluoreszenz des Zytoplasmas der Hepatozyten sowie der proximalen Nierentubuli. - Autoantikörper gegen LKM-1 weisen mit einer Sensitivität von 90 - 95% auf eine Autoimmunhepatitis (AIH) hin. - Ein Autoantikörperprofil mit positiven LKM-1-Antikörpern ist kennzeichnend für eine Typ-2-AIH. - Antikörper gegen liver/kidneγ-microsomal antigens kommen auch Patienten mit Hepatitis C- und D- Infektion vor, sind aber in der Regel gegen andere Zielantigene als LKM-1 gerichtet. |
| Material | Serum Immunologie |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | extrem erhöht: 1279 Kommentar: Referenzbereich: keine charakteristische Fluoreszenz |
| Verfahren | IFT |
| letzte Änderung | 18.03.2026 16:05 |