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| Abnahmevorschrift | Letzte Aktualisierung: 01.02.2016 (neum.) Präanalytik: - nach Blutabnahme sofortiger Transport ins Labor - Bestimmung im Serum, Abtrennung von zellulären Bestandteilen spätestens 2 Stunden nach Blutabnahme - Störung: Hämolyse (falsch hohe Werte) |
| Einheit | µg/L |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Klinische Hinweise | Indikation: - Nachweis subklinische Entzündungen (ECP widerspiegelt den Aktivierungszustand der Eosinophilen) - Therapieüberwachung bronchialer Entündungensbehandlungen Hinweise: - eosinophile Granulozyten spielen zentrale Rolle in der Immunpathogenese allergischer Reaktionen, sie kommen vermehrt in der Mucosa des oberen und unteren Respirationstraktes vor - ECP steigt im Serum früher als im Blutbild sich die Eosinophilen-Anzahl erhöht. - ECP ist ein Maß für die Aktivierung der Eosinophilen. Bewertung: - Referenzwerte: normal <13,3 µg/l - erhöhtes ECP und erhöhtes MPO (Myeloperoxidase) deutet auf infektiöses Geschehen hin, alleinige ECP-Erhöung für ev. allergische Ursache - Die Bestimmung von freigesetztem ECP aus Eosinophilen ist eine Möglichkeit, Prozesse , die mit der Aktivierung von Eosinophilen einhergehen, zu überwachen. Entzündungszustände (z.B. akutes Asthma) werden mit entzündungshemmenden Substanzen wie Corticosteroiden behandelt; der Rückgang der Entzündung, gemessen an dem freigesetzten ECP, kann eine Möglichkeit sein, den Erfolg der Therapie festzustellen. - Erhöhte ECP-Werte werden auch gefunden bei z.B. atopischer Dermatitis, Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen (Gelenke, Darm) und parasitären Erkrankungen. Ansprechpartner: Labormodul Allergiediagnostik, Tel.: 3312, 4840 |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | extrem erhöht: 50.00 < 13,30 |
| Verfahren | FEIA |
| letzte Änderung | 18.03.2026 15:14 |