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| Abnahmevorschrift | Abnahme-/Transportbedingungen: - keine besonderen Anforderungen - Analytik kann aus allen ungeronnenen Blutproben (bspw. EDTA oder Citrat-Blut) erfolgen - Unbedingt die Einwilligungserklärung lt. Gendiagnostikgesetz (GenDG) mit einsenden! Die Einwilligungserklärung muss vom Patienten oder dem gesetzlichen Vertreter und dem aufklärenden Arzt/Ärztin unterschrieben (inkl. Stempel bzw. Namen in Druckbuchstaben) sein, sonst darf eine Analytik nicht erfolgen! Einflussgrößen: - keine Störgrößen: - Nach Knochenmarkstransplantation können die aus peripheren Leukozyten gewonnenen Ergebnisse aufgrund der Chimärenbildung (gleichzeitiges Vorhandensein von eigenen empfängerspezifischen und fremden spenderspezifischen hämatopoetischer Zellen in unterschiedlichen Verhältnissen in der Blutabnahme) irreführend sein! voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang): - 1-2 Wochen |
| Klinische Hinweise | Indikation: Interpretation: HLA B-27 gehört zu den Gewebsantigenen die auf nahezu allen Körperzellen als Bestandteil des MHC Komplex Klasse 1 zu finden sind. MHC-Komplexe spielen eine Rolle in der Antigen Präsentation des erworbenen Immunsystems. In der mitteleuropäischen Bevölkerung findet sich eine HLA B-27 Prävalenz von ca. 8 % wovon aber nur ein geringer Teil (ca. 2 %) an einer ankylosierende Spondylitis (M. Bechterev, ca. 90 % HLA B-27 positiv) erkranken. Ein HLA B-27-Screening ist nicht indiziert, eine Untersuchung nur bei entsprechenden klinischen Symptomen sinnvoll. Für folgende weitere autoimmunologische Erkrankungen sind signifikante Assoziationen mit HLA B-27 gesichert: - Trias Urethritis-Konjunktivitis-Arthritis (M. Reiter, ca. 80 % HLA B-27 positiv) - juvenile idiopathische Arthritis (ca. 75 % positiv) - Psoriasis-Arthritis (ca. 65 % positiv) - akute Augenentzündung (Uveitis, Iritis, Iridozyklitis, ca. 50 % positiv) - rheumatoide Arthritis (ca. 10 % positiv) HLA B-27 Genotyp: - negativ (normal, Wildtyp): Ausschluss von HLA B-27 als Ursache der oben genannten autoimmunologischen Erkrankungen - positiv: es liegt ein HLA B-27 Genotyp als Risikofaktor für die oben genannten autoimmunologischen Erkrankungen vor Indikation: - Verdacht auf Morbus Bechterew, Reiter-Syndrom, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, postinfektiöse Arthritis oder Psoriasisarthritis Hinweise zur Interpretation: - HLA B-27 gehört zu den Gewebsantigenen die auf nahezu allen Körperzellen als Bestandteil des MHC Komplex Klasse 1 zu finden sind. MHC-Komplexe spielen eine Rolle in der Antigen Präsentation des erworbenen Immunsystems. In der mitteleuropäischen Bevölkerung findet sich eine HLA B-27 Prävalenz von ca. 8 % wovon aber nur ein geringer Teil (ca. 2 %) an einer ankylosierenden Spondylitis (M. Bechterev, ca. 90 % HLA B-27 positiv) erkranken. Ein HLA B-27-Screening ist nicht indiziert, eine Untersuchung ist nur bei entsprechenden klinischen Symptomen sinnvoll. Für folgende weitere autoimmunologische Erkrankungen sind signifikante Assoziationen mit HLA B-27 gesichert: - Trias Urethritis-Konjunktivitis-Arthritis (M. Reiter, ca. 80 % HLA B-27 positiv) - juvenile idiopathische Arthritis (ca. 75 % positiv) - Psoriasis-Arthritis (ca. 65 % positiv) - akute Augenentzündung (Uveitis, Iritis, Iridozyklitis, ca. 50 % positiv) - rheumatoide Arthritis (ca. 10 % positiv) HLA B-27 Genotyp: - negativ (normal, Wildtyp): Ausschluss von HLA B-27 als Ursache der oben genannten autoimmunologischen Erkrankungen - positiv: es liegt ein HLA B-27 Genotyp als Risikofaktor für die oben genannten autoimmunologischen Erkrankungen vor fachliche Ansprechpartner: - Spezielle Diagnostik/Molekulare Diagnostik, Prof. Poitz 12164 |
| Material | Citrat-Blut |
| Probengefäß | Citrat-Monovette |
| Probenvolumen | 1.5 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| letzte Änderung | 18.03.2026 15:07 |