Erythrozyten i.U. (Streifentest)

Abnahmevorschrift voraussichtliche Bearbeitungszeit (ab Laboreingang):
- tagesgleich
Einheit GPt/L
Klinische Hinweise Das Vorhandensein von Blut im Urin kann eine renale Ursache (z.B. Glomerulonephritis, Pyelonephritis, Harnwegsinfekte) haben oder auf eine Verletzung der Niere oder der Harnwege (postrenale Hämaturie z.B. Nierensteine, Blasentumor) hinweisen. Im Urin können sowohl intakte Erythrozyten (Hämaturie) als auch freies Hämoglobin als Folge einer bereits im Körper stattgefundenen Lyse (Hämoglobinurie) auftreten. Der Teststreifen kann prinzipiell nicht zwischen Erythrozyturie, Hämoglobinurie und Myoglubinurie unterscheiden. Die Nachweisempfindlichkeit geht bis oberen Referenzbereichsgrenze von 10 Erythrozyten/µl Urin, sodass auch Mikrohämaturien erfasst werden. Ein positives Ergebnis sollte durch nachfolgende Untersuchungen wie Harnsediment abgeklärt werden.
Material Urin
Probengefäß Urin-Monovette
Probenvolumen 10 ml
letzte Änderung 18.03.2026 15:42