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| Einheit | % |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Klinische Hinweise | Nachweis und Überwachung des chronischen Alkoholmissbrauchs Das CDT wird als prozentualer Anteil der A- und Disialo-Transferrine am Gesamt-Sialo-Transferrin angegeben. Unter den nicht-alkohol-bedingten Erkrankungen, die eine CDT-Erhöhung auslösen können, sind chronisch-aktive Hepatitiden, primäre Gallenstau-Zirrhosen, Leberversagen, und das seltene CDG-(carbohydrate-deficient-glycoprotein)Syndrom; erhöhte CDT-Werte finden sich vereinzelt auch in der Postmenopause, unter Östrogentherapie und in der Gravidität. Bei paralleler Existenz genetisch bedingter Transferrin-Varianten ist eine valide Angabe des CDT-Wertes nicht möglich. Ebenso weicht eine schlechte Trennung von Di-und Trisialo-Transferrinen von der Norm ab und verweist ursächlich auf eine Lebererkrankung. |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | extrem erniedrigt: 0.00 extrem erhöht: 5.00 < 2,50 |
| Verfahren | Nephelometrie |
| letzte Änderung | 18.03.2026 14:55 |