Carbohydr. Def. Tfe. i.S. im Serum (%)[1]

Einheit %
Häufigkeit werktags, normalschichtig
Klinische Hinweise Nachweis und Überwachung des chronischen Alkoholmissbrauchs
Das CDT wird als prozentualer Anteil der A- und Disialo-Transferrine am Gesamt-Sialo-Transferrin angegeben.
Unter den nicht-alkohol-bedingten Erkrankungen, die eine CDT-Erhöhung auslösen können, sind chronisch-aktive Hepatitiden, primäre Gallenstau-Zirrhosen, Leberversagen, und das seltene CDG-(carbohydrate-deficient-glycoprotein)Syndrom; erhöhte CDT-Werte finden sich vereinzelt auch in der Postmenopause, unter Östrogentherapie und in der Gravidität.

Bei paralleler Existenz genetisch bedingter Transferrin-Varianten ist eine valide Angabe des CDT-Wertes nicht möglich. Ebenso
weicht eine schlechte Trennung von Di-und Trisialo-Transferrinen von der Norm ab und verweist ursächlich auf eine Lebererkrankung.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 10 ml
Akkreditierungsstatus akkreditiert
Referenzbereich extrem erniedrigt: 0.00
extrem erhöht: 5.00
< 2,50
Verfahren Nephelometrie
letzte Änderung 18.03.2026 14:55