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| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung: 30.05.2018 (Men) Abnahme-/Transportbedingungen: - Bestimmung erfolgt im Serum, - Erfolgt der Test nicht sofort, können Serumproben bis zur Analyse 2 Tage bei 4-8°C oder für längere Lagerung -20°C aufbewahrt werden [3]. Einflussgrößen: - Hämolyse stört die Bestimmung, so dass diese Serumproben nicht untersucht werden sollten. - Proben von Patienten, die aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen Präparate mit monoklonalen Maus-Antikörpern erhalten haben, können humane anti-Maus-Antikörper (HAMA) enthalten. In solchen Proben können bei Untersuchungen mit Testkits, bei denen monoklonale Maus-Antikörper verwendet werden, implausible Werte erhalten werden [2]. - Heterophile Antikörper im Humanserum können mit Reagenz-Immunglobulinen oder anderem Reagenzmaterial reagieren und In-Vitro-Immunoassays stören. Eine solche Störung kann bei Patienten auftreten, die regelmäßig Kontakt mit Tieren, Tierserumprodukten oder anderen immunogenen Produkten haben, die die Bildung von heterophilen gegen die Reagenzien des Assays auslösen können, und es können abnormale Werte beobachtet werden [2,3]. Störgrößen: - der Test wird beeinflusst durch Hämolyse und Lipämie (siehe I-, H- und L-Index im iXCAT) |
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| Einheit | ng/mL | |||||||||
| Häufigkeit | wöchentlich | |||||||||
| Klinische Hinweise | Indikation [3]: Verdacht auf HGH-Mangel bei Kindern: - Beim Kleinkind im Lebensjahr 1-2 bei Hypoglykämie, Mikrocephalus, motorische Entwicklungsverzögerung - Bei Kinder im Alter von etwa 10 Jahren mit Retardierung des Längenwachstums Verdacht auf HGH-Mangel des Erwachsenen - Bei Zeichen und Symptomen einer hypothalamisch-hypophysären Erkrankung (endokrin, strukturell und/oder genetisch) - Bei Patienten mit einer kranialen Bestrahlung oder Tumorbehandlung - Beim HGH-Mangel, der schon seit der Kindheit bekannt ist - Bei traumatischer Hirnschädigung oder Subarachnoidalblutung Verdacht auf HGH-Exzess: - Vorliegen von akromegalen Merkmalen - Differentialdiagnostik bei Hypophysentumoren Interpretation: basale HGH-Konzentrationen: - Die Aussagekraft eines HGH-Basalwertes ist gering. Normalwerte schließen eine Erkrankung nicht aus. Je nach Problemstellung sind standardisierte Stimulations- oder Suppressions-Tests mit Messung der HGH-Konzentration erforderlich. Erniedrigt: - Eine Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz ist nur durch den pathologischen Ausfall von Stimulations-Tests zu diagnostizieren. Bei hochnormalen HGH-Werten der altersentsprechenden Norm ist ein relevanter HGH-Mangel jedoch kaum anzunehmen. Erhöht: - Akromegalie, hypophysärer Hochwuchs: nur durch pathologischen Ausfall von Suppressions-Tests zu diagnostizieren. Bei HGH-Basalwert < 1 ng/ml ist ein HGH-Exzess allerdings sehr unwahrscheinlich. Ein Einzelwert von HGH ist für die Diagnose Wachstumshormon-Mangel unzureichend, hier sollten IGF-1- und/oder IGFBP-3-Konzentrationen mitbestimmt werden. Sollte der IGF-1- und/oder IGFBP-3-Wert um mehr als eine Standard-Abweichung nach unten abweichen, wird gemäß der aktuellen Leitlinie [4] zur Diagnostik des Wachstumshormon-Mangels im Kindes- und Jugendalter ein Funktionstest empfohlen, wenn auch die in der Leitlinie genannten klinischen und radiologischen Kriterien erfüllt sind. Weiterführende Untersuchungen: IGF-1 und IGF-BP-3-Bestimmungen und Wachstumshormonstimulationstests gemäß Leitlinie [4] empfohlen. |
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| Material | Serum | |||||||||
| Probengefäß | Serum-Monovette | |||||||||
| Probenvolumen | 10 ml | |||||||||
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert | |||||||||
| Referenzbereich |
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| Verfahren | CLIA | |||||||||
| bevorzugte Probenart | SER-Spez.&16 | |||||||||
| letzte Änderung | 18.03.2026 16:40 |