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| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung 02.01.2923 (Röber) Abnahme-/Transportbedingungen: -Serum-Monovette -Probenlagerung bei 2-8 °C bis zu 14 Tage, längere Lagerung eingefroren bei -20°C. Einflussgrößen: Keine gesonderten Hinweise. Störgrößen: Das Analysenergebnis wird durch hämolytische, lipämische und ikterische Proben nicht beeinflusst. Durch das Vorliegen von antinukleären Antikörpern (ANA) kann die charakteristische Fluoreszenz gelegentlich überlagert sein. Eine Auswertung ist dann nicht möglich. |
| Einheit | Titer |
| Klinische Hinweise | Indikation: - Differentialdiagnose nephrotischer Syndrome - Diagnose der primären Membranösen Nephropathie (pMN) (auch als primäre membranöse Glomerulonephritis (pMGN) bezeichnet) Hinweise zur Interpretation: -Zellbasierter Immunfluoreszenztest an fixierten THSD7A-transfizierten Zellen zur Bestimmung von Autoantikörpern (IgG) gegen das Thrombospondin-Type-1-Domain-Containing-Protein-7A (THSD7A). -Bis zu 12 % der anti-PLA2R-seronegativen pMN-Patienten weisen AAk gegen THSD7A auf. Der Marker reduziert somit die diagnostische Lücke bei Verdacht auf pMN und PLA2R-AAk-Seronegativität. -Das gleichzeitige Vorliegen von anti-PLA2R-AAK und THSD7A-AAK ist selten. -Die THSD7A-AAk-positive pMN ist häufig (20-33%) mit malignen Tumoren assoziiert. Als Titer wird diejenige Verdünnungsstufe der untersuchten Patientenprobe angegeben, bei der eine spezifische Fluoreszenz gerade noch erkennbar ist. negativ: keine charakteristische Fluoreszenz bei einer Serumverdünnung von 1:10 |
| Material | Serum Immunologie |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Verfahren | IFT |
| letzte Änderung | 18.03.2026 16:07 |