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| Abnahmevorschrift | Letzte Änderung: 15.6.2018 (Men) Abnahme-/Transportbedingungen: - Bestimmung erfolgt im Serum, - Erfolgt der Test nicht sofort, können Serumproben bis zur Analyse 4 Tage bei 2-8°C oder für längere Lagerung (bis zu 12 Monaten) bei -20°C aufbewahrt werden [1]. Einflussgrößen: - Hämolyse, Lipämie und Hyperbilirubinämie stören die Bestimmung, so dass diese Serumproben nicht untersucht werden sollten [1]. - Proben von Patienten, die aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen Präparate mit monoklonalen Maus-Antikörpern erhalten haben, können humane anti-Maus-Antikörper (HAMA) enthalten. In solchen Proben können bei Untersuchungen mit Testkits, bei denen monoklonale Maus-Antikörper verwendet werden, implausible Werte erhalten werden [3]. - Heterophile Antikörper im Humanserum können mit Reagenz-Immunglobulinen oder anderem Reagenzmaterial reagieren und In-Vitro-Immunoassays stören. Eine solche Störung kann bei Patienten auftreten, die regelmäßig Kontakt mit Tieren, Tierserumprodukten oder anderen immunogenen Produkten haben, die die Bildung von heterophilen gegen die Reagenzien des Assays auslösen können, und es können abnormale Werte beobachtet werden [2,3]. Störgrößen: - der Test wird beeinflusst durch Hämolyse, Lipämie und Hyperbilirubinämie (siehe I-, H- und L-Index im iXCAT) |
| Einheit | ng/mL |
| Häufigkeit | werktags, normalschichtig |
| Klinische Hinweise | Indikation [3]: - Differenzierung der Eisenmangelanämie von der Anämie chronischer Erkrankungen - Diagnose und Differenzierung der Hämochromatose Interpretation: - Das bioaktive Peptid Hepcidin-25, das vorwiegend in der Leber durch proteolytische Spaltung aus dem C-terminalen Bereich von Prohepcidin freigesetzt wird, ist maßgeblich an der Regulation der Eisen-Homöostase beteiligt. Die regulatorische Funktion beruht dabei auf der Wechselwirkung mit Ferroportin, dem wichtigsten Eisentransporter in der Membran von Makrophagen, Hepatozyten und auf der basalen Seite von Enterozyten. Hepcidin-25 induziert die Internalisierung und den Abbau von Ferrportin. Einerseits werden dadurch die intrazellulären Eisendepots aufgefüllt, andererseits wird die Eisenaufnahme über die Nahrung reduziert und die Konzentration des zirkulierenden Eisens verringert [4]. - Die Hepcidinsynthese in der Leber wird gedrosselt, wenn es zu einem erhöhten Bedarf an zirkulierendem Eisen kommt. Das ist bei Eisenmangel, Hypoxie, Anämie und während der Erythropoese der Fall. Im Gegensatz dazu steigt die Hepcidinsynthese bei Entzündungen und Infektionen an [5]. - Erhöhte Hepcidin-25-Serumkonzentrationen treten bei Eisenmangelanämien, Infektionen und chronischen Nierenerkrankungen und nach intensiver sportlicher Belastung auf [6,7]. - Ein Mangel oder eine Fehlfunktion des Hepcidin-25 bewirkt die hereditäre Hämochromatose [8]. Erniedrigte Hepcidin-25-Serumkonzentrationen werden auch bei Eisenspeicheranämie und bei chronischer Hepatitis C gefunden [9,10]. |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 10 ml |
| Akkreditierungsstatus | akkreditiert |
| Referenzbereich | 0.66 - 36.90 |
| letzte Änderung | 18.03.2026 15:39 |